Einfache Antwort:

Wenn Sie es sich leisten können, achten Sie beim Kauf eines Fahrrades für Ihr Kind nicht auf den Preis, sondern erst einmal ausschließlich darauf, dass das Rad dem Kind passt!

Oder besser gesagt:

Sie müssen Ihr Kind bei der Auswahl des Fahrrades mitmachen lassen.
Dabei können Sie Ihrem Sohn bzw. Ihrer Tochter auch gleich klar machen, dass es sich hier nicht um ein neues Kinderzimmer-füllendes Spielzeug handelt, sondern um SEIN (IHR) Fahrrad.

Schon vor der Auswahl des richtigen Rades sollten Sie vermitteln, dass Radfahren nicht nur ‚fahren‘ bedeutet, sondern selbstverständlich auch mit gewissen Rechten und Pflichten verbunden ist. (So wie Sie an Ihrem Auto Rechte und Pflichten haben).

Ist das geklärt, geht es so weiter wie bei jedem Fahrzeug: anschauen, anfassen, probesitzen, probefahren, Prospekte gucken und abwägen. Sie bekommen auf diesem Entscheidungsweg schnell mit, ob es doch ein einmal-im-Jahr-höchstens-Fahrrad wird oder eine andauernde und Freude bereitende Sache.

Sicher, Sie müssen so etwas mehr Zeit in diese Entscheidung investieren, aber sind Sie erfolgreich, gibt es für Ihr Kind ganz viel Spaß, ausreichende Bewegung und viel Begeisterung zu finden. Können Sie Ihr Kind nicht probefahren lassen, oder müssen Sie das Fahrrad erst noch selber ’schnell‘ montieren, dann ist das so, als kauften Sie sich ein Auto mit einem noch nie gehörten Namen von einem unbekannten Hersteller einfach so übers Internet.

Die Fragen heißen also nicht:

  • Billig oder teuer?
  • No-Name oder Markenanbieter?

Die Fragen müssen heißen:

  • Passt das Rad dem Kind?
  • Macht das Rad dem Kind Spaß?
  • Funktioniert das Ganze auch für das Kind richtig?
  • Wie ist das mit der Wartung?

Fazit:

Haben Sie – mit Ihrem Kind – auf diese Fragen die passenden Antworten gefunden, ist es egal, wie teuer oder billig das Fahrrad gewesen ist, es ist auf jeden Fall SEIN bzw. IHR Fahrrad geworden und wird sich ‚bezahlt‘ machen!

Ihr Thomas Just